Freitag, 1. November 2013

Wasser Wunder

Die Wasserfälle von Iguacu - eines der großen Naturwunder dieser Welt, und das stimmt wirklich.


Sie liegen westlich von Rio de Janeiro im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Fälle selber haben eine argentinische und eine brasilianische Seite. Man sollte beide besuchen. Die Gegend um die Wasserfälle ist auf beiden Seiten ein großer Nationalpark. Man kommt nur mit Bustransfer hinein. Will man länger und auf eigene Faust zum Beispiel auch abends oder früh morgens an die Fälle heran gelangen, bleibt einem nichts anderes übrig, als in den recht teuren Cataratas - Hotels auf brasilianischer oder argentinischer Seite (jeweils eines) zu logieren. Ansonsten ist man auf einen (Halb-) Tagesbesuch im jeweiligen Nationalpark an den Fällen angewiesen. Entsprechend drängen sich die Menschen zu Hunderten, wohl Tausenden täglich über die zahllosen Stege und Brücken, die dicht an die Fälle und die spektakulären Stellen ("Höllenloch") heran führen. Es ist wirklich grandios!

zum Höllenloch
Man kann gut in Foz do Iguacu übernachten oder auch in dem wunderschönen Resort San Martin, das dicht am brasilianischen Parkeingang liegt. Daneben befindet sich ein sehr schöner Vogelpark, in dessen Volieren man hineinspazieren und die Urwaldvögel wunderbar fotografieren kann. Gegenüber befindet sich der Heliport für Flüge über die Fälle. Ich habs gemacht - unbedingt empfehlenswert!

Ansonsten muss ich zu den Fällen von Iguacu eigentlich nichts erzählen. Die Fotos sollten für sich sprechen. Es war für mich recht schwer, aus den einigen hundert von Bildern, die ich dort gemacht habe, nun auch die besten auszuwählen. Ich werde sicher später noch Alben zu speziellen Aspekten ins Netz stellen. Aus dem Vogelpark und vom Damm Itaipu sowieso. 2 Tage und 3 Nächte kann man dort leicht füllen, auch wenn man kaum ein weiteres Mal an die Fälle selber heran kommt. Das ist eigentlich schade und hat mich zu dem Helikopterflug motiviert. Und mit dem Speedboot gings unter die Fälle, sogar einen Rafting-Ausflug konnte ich mir nicht verkneifen. Man hat gut zu tun dort!

Bei den Fotos achtet nicht nur auf die abenteuerlich gebauten Stege, die bei Hochwasser schon weg gespült werden und erneuert werden müssen. Auf einem Foto kann man das erkennen. Achtet auch auf die Vögel, die dort dicht an den Wasserfällen leben. Ich meine nicht die schönen bunten großen, sondern die kleinen Flitzer, die man auf den letzten Bildern im Wassernebel als schwarze Punkte erkennen kann. Sie bauen ihre Nester hinter den Wasservorhängen.

Alleine ist man an den Fällen nie. Man muss für manche Fotos Schlange stehen. Iguacu ist ein touristischer Hotspot. Wie mag es nächstes Jahr während der Weltmeisterschaft dort zugehen!

Foz do Iguacu ist eine Großstadt geworden, die vom Tourismus, dem Itaipu-Kraftwerk und den daran angeschlossenen wissenschaftlich-technischen Einrichtungen lebt. Davon werde ich später berichten. Jetzt genießt die Bilder, hier in der Diashow oder besser als Vollbilder direkt im Picasa-Webalbum.

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